Das Voynich-Manuskript: Geschichte keiner Entschlüsselung

Vielleicht haben Sie ja schon von dem Voynich-Manuskript gehört, einem der bekanntesten und faszinierendsten Rätsel der Kryptographie. Das wäre kein Wunder, denn alleine in den ersten Monaten des Jahre geisterten wieder zweimal die Überschriften „Endlich enträtselt“ durch die Medienlandschaft. Tatsächlich ist noch kein einziger Satz dieser 600 Jahre alten Schrift entziffert, obwohl sich viele der bekanntesten Entschlüsselungsexperten damit auseinandergesetzt haben.

 

Wilfried Michael Voynich, Entdecker des Voynich-Manuskripts
Wilfried Michael Voynich

Die spannende Legende des Manuskripts setzt in der Neuzeit im Jahre 1912 wieder ein. Wilfried Michael Voynich wächst in Weißrussland auf, durchläuft eine Ausbildung zum Apotheker, aber landet wegen seines Einsatzes im antizaristischen Widerstand in der Verbannung in Sibirien. Sein dritter Fluchtversuch klappt und 1890 trifft er mit seiner Zukünftigen in London ein, wo er ein Antiquariat gründet.

Auf der Suche nach interessanten Werken für seine Büchersammler führt in der Weg ins Kolleg der Jesuiten in Frascati, in die Villa Mondragone. Es sind harte Zeiten in Europa und die Mönche sind bereit, ihm inmitten der Wirren des Ersten Weltkriegs schöne Exemplare zu verkaufen. Darunter auch ein unscheinbares Buch, dass er – als Laie – vom Stil der Zeichnungen und von der Art der Verarbeitung auf das 13. Jahrhundert datiert.

 

Villa Mondragone in Frascati
Villa Mondragone in Frascati, Oberitalien. Fundort des Kodex.

„Im Jahre 1912 stolperte ich über eine sehr bemerkenswerte Sammlung kostbarer illuminierter Handschriften.Während ich die Handschriften in Hinblick auf einen Ankauf wenigstens eines Teils der Sammlung untersuchte, wurde meine Aufmerksamkeit von einem Band besonders angezogen. Es war ein so hässliches Entlein, verglichen mit den anderen, mit Gold und Farben reich verzierten Manuskripten, dass meine Neugier sogleich erregt war. Ich stellte fest, dass es vollständig in einer Geheimschrift geschrieben war. Dass ein Manuskript des 13. Jahrhunderts vollständig in Geheimschrift verfasst war, überzeugte mich von dessen außerordentlicher Bedeutung, da meines Wissens dergleichen in so früher Zeit nicht existierte, weshalb ich es den zu erwerbenden Manuskripten hinzufügte.“

Hässliches Entlein? Der Einband ist aus dickem Pergament und wirkt wie helles Leder. Es ist kein Titel und kein Autorenvermerk angegeben. Die 102 Blätter des Buchs sind 225 hoch und 160 mm breit, also ein bißchen größer als DIN A5. Das Innenleben ist auch aus Pergament, sprich ungegerbter, enthaarter, getrockneter und aufgespannter Schafshaut. Deshalb ist der Rücken mit 5 cm auch breiter als man es beim Umfang von 204 Seiten vermuten mag.

 

Voynich Textbeispiel
Beispiel einer typischen Textseite im Voynich-Manuskript

Wichtiger aber ist der Inhalt: Das komplette Buch ist in einer Schrift geschrieben, die weder den lateinischen, griechischen oder kyrillischen Buchstaben entspricht und großzügig mit aufwändigen Illustrationen versehen ist. Abgebildet sind in erster Linie Pflanzen, Darstellungen aus dem Bereich Astronomie oder Astrologie, sowie viele Zeichnungen von nackten, badenden Frauen, die mit seltsam organischen Röhrensystemen interagieren.

 

Badende Frauen aus dem Voynich-Manuskript
Ein Beispiel für die badenden Frauen.

Dem Buch beigelegt ist ein Schriftstück, dass wohl dem Büchersammler Voynich die Dollarnoten nur so in die Augen getrieben haben mag. Dieser Brief stammt aus der Feder des böhmischen Philosophen und Naturwissenschaftlers Johannes Marcus Marci (1595-1667). Ihm zufolge erwarb der römisch-deutsche Kaiser Rudolf II. (1552-1612) das mysteriöse Stück um 1600 von einem unbekannten Händler für die damals astronomisch hohe Summe von 600 Golddukaten.

1608
sei das Werk in den Besitz von Jacobus Horcicki de Tepenecz, den Direktor von Rudolfs botanischen Gärten übergegangen und gelangte anschließend in die Hände des Briefschreibers, seinerzeit Rektor der angesehenen Karls-Universität in Prag. Dieser vermutet weiter, es handle sich um ein Werk des sagenumwobenen Roger Bacon (1214 – 1292), eines berühmten Voraufklärers, der mitten in der Scholastik schon moderne, wissenschaftlich Methoden anwandte und um den sich zahlreiche Legenden rankten. Stellen wir ihn uns vor wie William von Baskerville aus dem „Namen der Rose“.

1912
Zurück in London und auch nach seinem Umzug nach New York war Voynich zwar sparsam mit der Herausgabe von Kopien einzelner Blätter, aber das er die Hilfe von Experten brauchte, um das seltsame Buch zu enträtseln war ihm doch klar. So kommen wir nun zu den verschiedenen Forschern, die sich bisher an diesem Riesenrätsel die Zähne ausgebissen haben.

1921
präsentierten Voynich und William Romain Newbold, Professor für Philosophie, die erste wundersame Entzifferung des Kodex. Monatelang hatte letzterer das Manuskript untersucht. Unter dem Mikroskop fiel ihm auf, dass die einzelnen Buchstaben selber wieder aus kleinen Mustern zusammengesetzt waren. Hier hatte also Bacon in der Geheimschrift noch eine Geheimschrift versteckt und seine Arbeiten verschlüsselt, wahrscheinlich um sie vor kirchlicher Verfolgung zu schützen. Fantastisch! Bilder vom Andromedanebel – er musste schon das Teleskop erfunden haben! Und nebenbei auch das Mikroskop und die Gynäkologie gleich mit. Hätte Newbold auch andere Bücher mit diesem hohen Alter untersucht, dann hätte er entdecken können, dass viele mit solch mikroskopischen Symbolen gestaltet sind. Denn es handelt sich einfach um Risse, die bei der 600 Jahre dauernden Lagerung von selber entstehen.

 

Badende Frauen aus dem Voynich-Manuskript
Ein zweites Beispiel für die Badenden – mit Jet-Antrieb?

1930
stirbt Voynich und vermacht das Manuskript an seine Frau und an seine Sekretärin. Bis zu diesem Zeitpunkt ist eine der verbreiteten Theorien, es handle sich einfach um eine Fälschung, eventuell von Voynich selbst gefertigt.

1943
wagt sich mit Joseph Martin Feely der nächste Freizeit-Kryptograph an die Öffentlichkeit. Ihm lag zur Thesenbildung nur eine Abbildung einer einzelnen Seite in einem Artikel über Newbolds Ansatz zur Verfügung. In diesem erkennt er eindeutige lateinische Wörter, die aber zum Teil einfach abgekürzt seien. Anhand von Buchstabenhäufigkeiten ordnet er lateinische Buchstaben zu den Voynich-Zeichen und übersetzt die Seite. Das Ergebnis sind zwar unerklärliche Wortfolgen und sinnlose Wiederholungen, aber hier habe Bacon wohl seine Experimente dokumentiert, meint der Rechtsanwalt zur Erklärung. Leider läßt sich der von ihm erarbeitete Schlüssel auf keine der anderen Seiten anwenden und ist damit doppelt wertlos.

1960
stirbt Ethel Lilian Voynich und Anne Nill, Voynichs Sekretärin, kommt in Besitz des Buches. Auch wird erst jetzt, durch einen hinterlassenen Brief von Voynichs Frau klar, woher das Buch stammt.

1969
stiftet Hans P. Kraus, der das Manuskript für $ 24.500,- von Nill gekauft hatte aber keinen Käufer fand, dieses der Beinecke-Library der University of Yale.

 

Baumdarstellung aus dem Voynich-Manuskript
Einer der seltsamen Voynich-Bäume

1970 wird es endlich Zeit für Fachmänner. William F. Friedman, der im Krieg der Chefdechiffrierer eines Geheimdienstes namens S.I.S. war, hatte mit Kollegen und Freunden eine Arbeitsgruppe gebildet, die noch 1944 begann, dem Kodex mit Lochkarten – also Prä-Computern – auf den Leib zu rücken. Zu seinen Lebzeiten zog er kein Fazit aus dieser Arbeit, aber nach seinem Tod wird eine – selbstverständlich verschlüsselte – Notiz gefunden:

„Das Voynich-Manuskript stellt einen frühen Versuch der Konstruktion einer künstlichen oder universellen Sprache vom A-priori-Typ dar.“

Heisst: Eine Kunstsprache, die nicht an die bekannten Sprachen angelehnt ist. Ein bisschen so wie Elfisch, Orkisch oder Zwergisch von Tolkien, am ehesten aber wie Klingonisch. Dessen Erfinder Mark Okrand unternahm tatsächlich den Versuch, eine Nicht-Humane-Sprache zu entwerfen. Hätte Friedman recht, wäre eine Dechiffrierung so gut wie unmöglich.

1976
stellte Prescott Currier die Ergebnisse seiner langjährigen Beschäftigung mit der mittelalterlichen Schrift vor. Er war ein Quereinsteiger in die Kryptographie und hatte als Koordinator der amerikanischen und britischen Offiziere in Bletchley Park gearbeitet, wo während des Zweiten Weltkriegs vor allem versucht wurde, den deutschen Enigma-Code zu knacken. Seit Currier wissen wir, dass das Manuskript zwei Autoren mit unterschiedlichen Sprachstilen und Handschriften hat.

 

Pflanzendarstellung aus dem Voynich-Manuskript
Eine Reihe mysteriöser Pflanzen – vielleicht Salate? Und eine Kaktusfrucht?

Mithilfe moderner statistischer Verfahren und der mittlerweile zu Verfügung stehenden Computerpower konnte man in den letzten vierzig Jahren zu folgenden Erkenntnissen kommen:

1. Der Text besitzt viele Eigenschaften einer natürlichen Sprache. Bestimmte Buchstaben kommen häufiger vor als andere, einige eher in der Wortmitte, wie Vokale. Einige Buchstabenkombinationen kommen häufiger vor (So wie im Deutschen z.B. „sch“ oder „ungen“ oder „ck“), andere gar nicht. Es gibt bestimmte Wörter, die häufiger vorkommen, andere wieder nur einmal. Auch das wäre mit jeder anderen Sprache der Fall.

2. Das Voyniche scheint aber ohne jede Grammatik auszukommen. Interpunktion fehlt komplett und anscheinend kann auf jedes Wort jedes beliebige andere folgen. In natürlichen Sprachen entstehen z.B. immer Wörter, die nur als Zwillinge oder Drillinge auftauchen. (Wie z.B.: „Wie zum Beispiel“)

2003
schlägt Gordon Rugg ein Verfahren vor, wie man mittelalterlichen Mitteln einen sinnlosen Text wie im Manuskript erzeugen kann. Auf einer Tabelle mit zufälligen Zeichenfolgen legt man eine Lochmaske mit drei Fenstern, die nun ein neues Wort aus drei Teilen generiert. Die so entstandenen Texte haben tatsächlich eine große Ähnlichkeit zum Aufbau und der Struktur des Voynichen. (Z.B. gibt es im Original kaum Wörter unter drei Buchstaben und noch weniger mit mehr als zehn.) Rugg war der Meinung, es handele sich um unverständlichen, unsinnigen Text und der Kodex wäre nur ein sehr mühevoll gestalteter Scherz.

2006
kommt aus Deutschland mit der Kommunikationstrainerin Ursula Papke ein neuer Vorschlag. Sie fühlte sich durch die Art, wie die Buchstaben geschwungen sind, an veraltete Notierungssyteme für liturgische Gesänge erinnert, die sogenannten „Neume“. Nimmt man nun die Bilder als Hinweise für das im jeweiligen Kapitel behandelte Thema kann man, mit intuitiven Gespür für Liturgisches und Spirituelles, in dem Manuskript eine Anleitung zu geistiger Reifung und den Aufstieg auf höhere Ebenen erkennen. Diese Methode vermittelte sie auch auf ihren dreitägigen Seminaren. Leider ist die Webseite mittlerweile chronisch „Im Umbau“.

 

Stadtdarstellung im Voynich-Manuskript
Darstellung einer Stadt? Zwiebeltürme?

2009 erkannte man in der Beinecke-Library in Yale endlich, dass es wichtig wäre, das Manuskript zu datieren und Wissenschaftler zweier Universitäten durften winzige Schnipsel von vier verschiedenen Seiten im Buch untersuchen. Greg Hodgins, University of Arizona in Tucson:

„Das durchschnittliche Radiokarbon-Alter der vier Seiten betrug 516±18 Radiokarbon-Jahre. Dies entspricht dem Zeitraum zwischen 1404 und 1438. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Voynich-Pergament in diesem Zeitintervall entstanden ist, beträgt 95 Prozent.“

2011
tritt Viekko Latvalla, der sich selbst „Der Prophet“ nennt für einen Kurzauftritt in die Arena des Voynich-Zirkus. Ähnlich wie die Texte, die Charismatiker in religiöser Extase lallen (Wissenschaftlicher Begriff: „Glossolalie“) handele es sich im Falle der Kladde um eine prophetische Sprache, die einen speziellen Übersetzer mit besonders gutem Draht zu Gott brauche – eben ihn. Der Text sei in einer vom Autoren erfundenen Schrift geschrieben und die Sprache eine Mischung aus romanischen Sprachen und einem seltenen babylonischen Dialekt.

2014
veröffentlichen ein Professor für Botanik namens Dr. Arthur Tucker und ein Wirtschaftsinformatiker namens Rexford H. Talbert ihre Erkenntnisse. In den Abbildungen von Fauna und Flora erkennen sie in 37 Fällen Pflanzen, die nur in Amerika vorkommen. Auch sechs Tiere aus der Neuen Welt bestätigen ihren Verdacht, dass das Voynich-Manuskript in oder um Mexiko entstanden ist. Es gelingt ihnen auch einzelne Begriffe zu übersetzen, den es handele sich bei diesen um Lehnworte aus verschiedenen klassischen mittelamerikanischen Sprachen wie z.B. Nahuatl, Taino oder Mixtec.
(Auch behaupten die Autoren, die Untersuchung der Pigmente von 2009 hätte das nur in Amerika vorkommende Mineral „Atacamit“ entdeckt. Dankenswerterweise kann man diese Untersuchung online studieren. Selbiges Wort kommt darin überhaupt nicht vor; das Fazit ist vielmehr, dass es sich um durchaus typische, natürliche Pigmente handelt.)

 

Pflanzendarstellung aus dem Voynich-Manuskript
Eine weitere dekorative Pflanzendarstellung.

2014 versucht sich auch Professor Stephen Bax von der University of Bedfordshire an der mysterösen Schrift und es gelingt ihm zehn einzelne Wörter wie z.B. „Taurus“ oder „Kantarion“ zu entziffern. Seine Arbeit ist über sechzig Seiten lang, dankenswerterweise fasst er seine Erkenntnisse auch in einem YouTube-Video zusammen:

Zusammenfassung:
Das Voynich-Manuskript entstand im Mittelalter in Europa. Die verwendete Schrift ist für kein weiteres Erzeugnis der menschlichen Kultur nachgewiesen. Der Text weist einige Strukturen einer natürlichen Sprache auf. Andere Eigenschaften würden diese aber einzigartig unter allen bekannten Sprachen machen; Ähnlichkeiten zu uns bekannten Sprachfamilien sind sehr gering. Wir können also nicht einmal angeben, wie wahrscheinlich ist, dass es sich beim Inhalt um etwas anderes handelt als Unsinn – um den Versuch den Eindruck einer Sprache zu erwecken oder wie ein geheimes, alchimistisches Dokument zu wirken.

Im Falle eines Schabernacks wird das Buch nie Sinn geben. Handelt es sich um eine Sprache und wir finden keine andere Quellen oder einen Rossetastein wird die Entschlüsselung sehr, sehr, sehr schwierig. Handelt es sich um eine Kunstsprache, wie William Friedman vermutete und die beiden Autoren haben ihr Geheimnis vor 600 Jahren mit in Grab genommen, ist die Verschlüsselung nach heutigen Erkenntnissen unmöglich.

Gibt es eine Lösung für dieses Problem, dann steht es unentdeckt in einer Bibliothek oder liegt noch irgendwo unter der Erde. Und wenn Sie von der nächsten, sensationellen Entschlüsselung hören und dann lesen, es seien ein paar Wörter dechiffriert, dann lassen Sie sich versichern: Das hilft uns nichts! Der erste, der Sätze oder gar Absätze entziffern kann, der hat etwas gewonnen.

 

Ameisenkrieg
Weißes Rauschen, Röhrenfernseher und Sendeschluss. Historische Konzepte.

Um das zu illustrieren: Früher zeigten Fernseher nach Sendeschluss den „Ameisenkrieg“, d.h. sogenanntes weißes Rauschen – sinnlos aneinander gereihte weiße und schwarze Punkte oder Striche. Wenn man jetzt behauptet, es handele sich um Morsecode, den außerirdische Intelligenzen benutzen, um uns Nachrichten zu übermitteln, dann wird man Passagen finden, die sinnvolle Wörter in irgendeiner Sprache bilden. Ach was, es waren Engel! Man muss nur binär den ASCII-Code von acht Zeichen langen Folgen berechnen! Und auch diese Methode wird einzelne Ergebnisse liefern. Solange aber keine Sätze entstehen, bleibt das trotzdem nur weißes Rauschen und wird nicht auf einmal Text.

Das beste Fazit zum derzeitigen Stand der Forschung lieferte Richard Santa Coloma, Voynich-Blogger, der die verschiedenen, obig dargestellten Lösungsversuche mit der Parabel von den Blinden und dem Elefanten beschrieb:

„Einer berührt das Bein und sagt, ein Elefant ist ein Baum. Der Zweite erfühlt das Ohr und behauptet, ein Elefant sei ein Fächer. Der Letzte ertastet den Schwanz und erklärt, ein Elefant sei wie ein Seil.“

 

Weiterführende Links:

Das Manuskript, komplett als PDF downzuladen: Beinecke Library
Die Seiten, nur online aber dafür hochaufgelöst: Voynich Manuskript Voyager
Thesenpapier von Tucker und Talbert: Die Mexiko-Theorie
Arbeit von Professor Bax: 60 Seiten für 10 Worte
Interview mit Greg Hodkins auf Telepolis: Radiokarbon-Alter des Kodex
Ergebnisse der Untersuchung der Farbpigmente: Kein Atacamit gefunden
Umfassende Zusammenfassung von Karim Most: Voynich bei Arcor
Klaus Schmehs, Kryptograph, Artikel bei Science Blogs: Spannende Lektüre
Blog von Richard Santa Coloma: Voynich Optics

 

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3 thoughts on “Das Voynich-Manuskript: Geschichte keiner Entschlüsselung

  1. Es ist ganz einfach…es geht um Schwingungen,Wirbelstrukturen, Fibonacci-Folge,Fraktale,Torus,Blume des Lebens usw…..also Thema “Heilige Geometrie”
    Yggdrasil die Weltenesche, um den Aufbau der Materie und die Schöpfung aus der Singularität…
    Die Pflanzen und Astronomie dienen nur als Beispiele wo wir diese Dinge auch in der Natur vorfinden.
    Genauso wie Atlantis in seinem Aufbau,Asgard darstellt und nur Symbolisch für ein Holistisches Weltbild steht.
    Die erste halbe Stunde von “Thrive” und der Film “Innere und Äußere Welten” könnten helfen….dann sich aus allen alten Kulturen die Bauwerke der Religionen anschauen,einiges muß man sich obwohl flach gebaut,einfach als 3D Model von oben vorstellen ….UND DANN WIEDER DAS VOYNISCH MANUSKRIPT anschauen… nun sollte alles klar sein 😉

    1. Aha. Na, das klingt auf den ersten Blick nicht einfach.
      Wenn Dir alles klar ist, könntest Du diese Erkenntnisse auch mit uns teilen?

  2. Sie scheinen die Expertise über die C14-Untersuchung nur zum Teil zu kennen. Mit Schreiben vom 1.April 2009 teilt das McCrohn-Institut der Yale Universität die Analyse der Tinte und Farben mit So steht z.B. in Tabelle 1 Nr. 7: Folio 47r, Green leaf, constituents identified: – Copper – organic complex, Atacamite (probable), Gum binder.
    Die Mitarbeiter des McCrohn-Instituts gehen also davon aus, dass es sich möglicherweise um Atacamit handelt.
    Grüße
    Peter Roitzsch

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