Der Explikator-Podcast expliziert

Erstma’; Ein Podcast ist eine Art Radiosendung im Internet. Der große Unterschied ist, dass jeder so eine Sendung machen kann und jeder sie hören kann. Und zwar genau zu dem Zeitpunkt, zu dem er das möchte. (Es gibt auch Video-Podcasts, aber die sind seit YouTube nicht mehr so richtig wichtig.) Technisch gesehen funktioniert das so, dass die Sender-Website anderen Websites oder Programmen mitteilen kann, dass es neue Inhalte abzurufen gibt.

Der Explikator-Podcast erscheint an jedem Werktag und bietet 10 Minuten Information und Unterhaltung. In der Regel werden Meldungen aus dem Bereich Gesellschaft und Kultur vorgestellt und besprochen und dann gibt’s zur Belohnung Musik. Normalerweise ist das ein Stück Musik von Bands, die noch unbekannt sind und ihre Werke rechtefrei zur Verfügung stellen. Idealerweise hat der Song auch mit dem Thema zu tun. Aber dieses Schema gilt nicht für alle Sendungen.


Wie kriege ich mit, wenn ein Podcast veröffentlicht wird?

Nachts, um 0:01 h wird der Explikator für den jeweiligen Wochentag online gestellt. Es gibt jetzt mehrere Methoden, diese Inhalte abzurufen:

  1. Sie schauen auf der Website vorbei und hören den Podcast online. Das geht am besten auf: http://explikator.de/podcasts/ wo die neuen Inhalte wie von Zauberhand erscheinen. Es gibt da natürlich ein paar Nachteile: Leicht macht man eine Webseite unabsichtlich wieder zu oder surft zu irgendwelchen anderen Angeboten, während der Kaffee kalt wird. Und dann vergisst man manchmal komplett, dass man den Explikator hören wollte! Und schon ist der Tag im A…
  2. Sie haben ein mobiles Endgerät, wie ein iOS- oder Androidgerät und die Inhalte werden durch eine Podcast-App automatisch aktualisiert. Das ist sehr praktisch und die häufigste Art, wie Podcasts konsumiert werden. Ist auch praktisch, wenn man die Sendung in der U-Bahn oder heimlich im Büro hören will.
  3. Oder Sie haben ein Programm, das den automatischen Download auf Ihrem Rechner für Sie erledigt. Die Software, die so ‘was leistet, nennt man übrigens Podcatcher, egal, ob es sich um Software für’s Telefon, das Tablet oder den Rechner handelt.
  4. Sie können den Explikator auch per eMail abonnieren. Ist natürlich ein bisschen altmodisch.
  5. Sie schauen bei Twitter, Facebook oder GooglePlus vorbei, wo ich auch jeden Tag auf den Podcast hinweise. Ein Klick umständlicher wie 1)
  6. Sie schreiben mir eine eMail und überweisen mir vorab € 50,- pro Sendung. Dann rufe ich Sie an und spiele Ihnen den Podcast am Telefon vor.
  7. Sie überweisen mir vorab € 750,-, dann komme ich bei Ihnen vorbei und spiele Ihnen den Podcast pantomimisch vor und pfeife den entsprechenden Song. Und ich kann viel besser pfeifen als King Julien!

Auf der Homepage schaut das so aus:

  1. Klicken Sie auf dieses Icon, wenn Sie iTunes schon auf Ihrem Rechner installiert haben. Das führt gleich zur Podcast-Seite dort. Nur noch „Abonnieren“ klicken, fertig.
  2. Hier sind die Links für Facebook, Twitter oder GooglePlus. Geht auch auf mobilen Geräten.
  3. Hier können Sie den Blog abonnieren. Wenn ein neuer Beitrag erscheint, erhalten Sie eine eMail. Ihre Adresse erscheint nirgendwo auf der Seite, wird nirgends veröffentlicht und auch nicht von mir an Spammer verkauft.
  4. Hier kann man die „Feeds“ abonnieren. Und zwar entweder alle Beiträge oder nur die Blogposts oder nur die Podcasts. Klickt man z.B. auf dem iPhone auf den Podcast-Feed, öffnet sich automatisch die App „Podcast“ und man muss nur noch auf „Abonnieren“ klicken.

Überredet: Aber wie kriege ich so einen Podcatcher?

  1. iphone, iPad, iPod
    Mit Applegeräten kommt automatisch eine Software mit dem Namen „Podcast“. Einfach bei „Suchen“ „Explikator“ eingeben und abonnieren. Fertig. Ich verwende eine App namens „Instacast“. Die kann viel mehr als die Apple-App, aber kostet Geld. Im AppStore nach „Instacast“ suchen oder hier die Website besuchen.
  2. Android
    Auf Android wird von vielen „Podkicker“ empfohlen. Ich kenne diese Software nicht selber, aber die Screenshots schauen genauso aus, wie ich mir das vorstellen würde. Auch hier „Explikator“ suchen und fertig!
  3. Windows & Mac
    Die verbreiteste Podcatcher-Software für den Rechner ist iTunes. Die kostet nichts und ist auch eine schöne Mediathek und eine Player-Software. Alternativen sind gPodder oder Miro, auf Windows finde ich auch die Handhabung der Zune-Software in Ordnung.
  4. Alternativ kann man auch einen Feed-Reader verwenden, der ausser Podcast auch Blogs oder News-Seiten abonnieren kann. Am verbreitesten sind da wohl Feedreader für Windows oder Reeder für den Mac.

Es gibt übrigens angeblich 250.000 verschiedene Podcasts.

Hier ein paar Empfehlungen:

Hörsuppe
Ein Podcast über deutsche Podcasts- Wieder täglich und sehr professionell gemacht!

Hoaxilla
Four years of busting myths and urban legends. Jetzt auch mit Buch!

Gretchenfrage
Zwei Theologen diskutieren über religiöse Themen. Öfter bitte!

Mikrodilettanten
Typischer Laber-Podcast: Nicolas, Gero und Phil sind aber Profis, keine Angst!

Wrint – Realitätsabgleich
Holger Klein ist tatsächlich Profi und macht viele Podcasts. Das ist mein Liebling.

TrekCast
Einmal Trekkie, immer Trekkie! Aber natürlich TOS, nicht TNG!

Troja Alert
Stefan und Daniel deuten sich durch die Welt der Legenden und Sagen.

Ein Mops kam in die Küche
Und Frida und Maria berlinern sich durch ihr Beziehungsleben. In aller Offenheit.

Psychotalk
Nennt sich selbst “Der psychologische Podcast-Stammtisch”. Passt genau!

Soziopod
Philosophie, Soziologie, Politologie, Religion. Bisschen ruhig geworden seit dem Grimme-Preis.

Lila Podcast
Der feministische Blick auf aktuelle Debatten und Phänomene.

Schlaflos in München
Annik Rubens hat einen besonderen Platz in meinem Herzen – das war 2005 mein erstes Podcast-Erlebnis. Hat sich im Laufe der Jahre oft gewandelt. Statt aus dem Schrank sendet sie jetzt vom Bügelbrett – auch recht!


 

2 thoughts on “Der Explikator-Podcast expliziert

  1. Danke danke danke für diesen super Podcast! Der Explikator ist zur Zeit mein Favorit und ich freue mich auf jede neue Folge. Und dabei höre ich viele Podcasts, jep. Später, wenn er berühmt ist, kann ich stolz sagen, zu den ersten Hörern gehört zu haben.

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